„Junge Freiwillige - 5 Mythen im Reality Check“

Weiblich, katholisch und ein linkslinker Gutmensch! Sehen so die jungen Freiwilligen von heute aus?

Vorurteile gegenüber Freiwilligem Engagement gibt’s viele. Gegenüber Jugendlichen sowieso. Kein Wunder, dass Schubladendenken auch vor dem freiwilligen Engagement von Jugendlichen nicht halt macht.

Realität vs. Vorurteil

 

Mythos 1: #yolo

Generation Y, Z oder Ego – wenn sich Jugendliche schon engagieren, dann nur für den Moment. Sie fangen schnell Feuer und brennen auch schnell wieder für etwas anderes.

Dieses Movement gibt’s übrigens auch bei den Ü30-Freiwilligen. Soziales Engagement ist in Bewegung! Dass Jugendliche Trends setzen, ist aber auch kein Geheimnis :-)
Insider-Tipp: Zutrauen – das Commitment kommt dann von allein!;)
youngCaritas is on the move!

 

Mythos 2: #Generation Ego

DIE Jugend von heute interessiert sich nur für sich selbst. Unterhaltungs- und konsumsüchtig - Politik, Umwelt, Zukunft – wurscht!

Das unterstellte Desinteresse widerspricht jeglichen Zahlen. 35.399 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben 2016 Bildungsangebote der youngCaritas Wien genutzt und an sozialen Events, Aktionen und Projekten teilgenommen oder selbst initiiert und umgesetzt. Österreichweit ist rund 30% „der Jugend“ freiwillig für die gute Sache im Einsatz. Die Hälfte der „Nicht-Aktiven“ hat sich laut Jugendstudie nicht bewusst gegen ein Freiwilliges Engagement entschieden – sie wurden bloß noch nicht gefragt. BTW: 3.000 youngCaritas MultiplikatorInnen tragen soziales Engagement in die Welt!
youngCaritas on the rise!

 

Mythos 3: Helfen ist weiblich

Burschen müssen sowieso zum Bundesheer oder zum Zivildienst – warum dann also schon vorher was leisten?

Eine 14-jährige Freiwillige findet: „In Wirklichkeit sind Frauen das starke Geschlecht!“ Männer werden dazu erzogen, eine harte Schale zu entwickeln. In Kombination mit ihrem eigenen sensiblen Inneren könnten sie das Leid anderer nicht ertragen und gingen darin unter.
Warum sich im sozialen Bereich vermehrt Frauen engagieren, lassen wir mal dahingestellt, denn viele Faktoren sind dafür ausschlaggebend. Fakt ist: Jeden Tag melden sich tolle Burschen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen möchten!
youngCaritas no genderbias!

 

Mythos 4: youngCaritas ist was für Katholiken

Bei der Caritas engagiert man sich ja nur, weil es der christlich-katholische Glaube vorschreibt.

Ob die Motivation Mitmenschen zu helfen auf religiösen oder auf persönlichen Werten beruht: Sowie Caritas all jenen Menschen hilft, die Hilfe brauchen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, Schuld, sexuellen Orientierung – verbindet junge Menschen bei youngCaritas das gemeinsame Bedürfnis, die Welt aktiv mitzugestalten und ein Stückchen zu verbessern.
youngCaritas Hinschauen > Wegdenken!

 

Mythos 5: Preaching to the converted

Es engagieren sich eh immer nur die Selben – Ökos, Sozialromantiker und Studies aus gutem Haus.

Mit diesem Vorwurf wird man nicht gerne konfrontiert. Sind es wirklich immer die Selben, die sich engagieren? Von wegen! Unverhofft kommt oft: Ein junger Mann – weit weg vom linkslinken Gutmenschen – verbringt eine Nacht aus widrigen Umständen im Freien. Es ist kalt und nass! Kurz darauf engagiert er sich wohnungslose Menschen. Und die vielen jungen Menschen die einst selbst nach Österreich geflohen sind? Die Studies und Nicht-Studis unter ihnen – sie sind dankbar und möchten etwas zurückgeben.
youngCaritas verbindet!

 

Wollt ihr euch über die Mythen austauschen und ihnen trotzen? Dann kommt zur #youngvolunteers und informiert euch, wie euer soziales Engagement aussehen kann!