Arm und ausgegrenzt?

Weil Armut nicht egal ist.

Jeder 7. Mensch in Österreich ist von Armut gefährdet!
 
1,25 Mio. Menschen in Österreich sind von Armut betroffen oder armutsgefährdet. Das sind 14,4% der Bevölkerung in Österreich.
 
Menschen, die sich aufgrund von geringem oder fehlendem Einkommen kein nahrhaftes Essen oder keine neue Kleidung leisten können, die im Winter ihre Wohnungen nicht heizen oder sich dringend benötigte Dinge einfach nicht kaufen können.
 
Armut zeigt sich auf sehr unterschiedliche Weise. Und sie hat viele Gesichter: Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche, PensionistInnen, Familien mit Kindern, AlleinerzieherInnen, InländerInnen, AusländerInnen - Armut kann jede/n treffen!
 
Zahlen zu Armut:
 
  • Rund 400.000 Menschen leben in Österreich in Armut.
  • Mehr als 800.000 Menschen sind akut armutsgefährdet.
Insgesamt sind somit  rund 1,2 Millionen Menschen in Österreich von Armut betroffen oder armutsgefährdet. Männer, Frauen und erschreckend oft auch Kinder und Jugendliche, für die ein leerer Kühlschrank häufig Realität ist. Neben Kindern und Jugendlichen aus Ein-Eltern-Hauhalten sind vor allem Familien mit drei und mehr Kindern und Menschen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft betroffen. 
 
(Quelle: Statistik Austria / EU-SILC 2017)
 
» Was sind die Gründe für Armut in Österreich?
Eine Trennung, der Tod des Parnters, die nächste Kündigungswelle - das Leben kann rasch aus der Bahn geraten. Zunehmend mehr Menschen haben das Gefühl, von Wohlstand und Reichtum ausgeschlossen zu sein. Sie haben das Gefühl, dass es immer enger wird, und dass sie dem Druck des Alltags nicht mehr standhalten können. ArbeiterInnen und Angestellte, PensionistInnen und AlleinerzieherInnen. Menschen, die schon lange einen Job suchen und keinen finden. 
 
» Was sind die Auswirkungen von Armut?
Von Armut betroffene Menschen stehen am Monatsende nicht selten vor der Frage, ob sie das restliche Geld für Essen oder Heizen ausgeben sollen. Für beides reichen die Mittel nicht aus. Gleichzeitig sind die Betroffenen auch öfter krank, können nur bedingt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und haben schlechtere Bildungschancen.
 
Kinder und Jugendliche, die einem Haushalt mit niedrigem Einkommen leben, besuchen selten eine AHS. Ihre Eltern sind auch häufig nicht in der Lage, ihnen dringend benötigte Nachhilfe zu finanzieren oder selbst Hilfe zu leisten. Die Caritas bietet deshalb in 52 Lerncafés österreichweit kostenlose Nachmittags- und Lernbetreuung an. 
 
Die youngCaritas bietet in den Bundesländern verschiedene Aktionen, Bildungsarbeit und Vernetzung an. Komm vorbei, kontaktiere uns - create future!
 
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